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Atemschutznotfalltraining

 

 

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

 

normalerweise stehen Sie im Fokus unserer Bemühungen und der Schutz und die Hilfe für die Bürger hat oberste Priorität. Vergangenen Samstag haben wir Feuerwehrleute aber auch mal an uns gedacht und ein sogenanntes Atemschutznotfalltraining durchgeführt.

Was ist das, fragen Sie sich vielleicht? Die Feuerwehr legt aufgrund giftiger Brandgase bei jedem Brandeinsatz Atemschutz¬geräte an, d.h. die Feuerwehrleute atmen nicht die Umgebungsluft, sondern ausschließlich Luft aus der Flasche des Atemschutzgerätes, das sie auf dem Rücken tragen. Die Luft ist in der Flasche mit 300 bar komprimiert und reicht (abhängig von der körperlichen Belastung) etwa eine halbe Stunde. Atemschutzeinsätze gehören für die Feuerwehr zu den schwierigsten und gefährlichsten Einsätzen, insbesondere wenn diese in komplexen oder verwinkelten Häusern oder Kellern erforderlich sind. Neben der Belastung durch das Gewicht der Geräte, die die Trupps mitführen (zum Beispiel Atemschutzgerät, Brechstange, Wärmebildkamera), tragen Rauch, Wasserdampf und die Hitze im Brandraum nicht gerade zum Wohlbefinden der Kameraden bei. Größte Herausforderung ist die „Sicht“. Bei jedem Brand ist die Sicht mindestens stark eingeschränkt, in vielen Fällen sprechen wir von einer „Null-Sicht“. Wie sich das anfühlt? Probieren Sie es doch einfach mal aus! Schließen Sie Ihre Augen und gehen Sie einmal quer durch Ihre Wohnung. Das wird Ihnen sicherlich nicht schwerfallen, denn Sie kennen Ihre Wohnung ganz genau. Nun probieren Sie das Gleiche einmal in einer fremden Wohnung, von der sie nicht wissen, wie viele Zimmer diese hat und wie diese geschnitten sind, aus.

 

Bei dem Atemschutznotfalltraining rauben wir den Teilnehmern durch „blinde Masken“ oder starke Vernebelung mit Übungsrauch das wichtigste Sinnesorgan – die Augen – und bringen sie in Situationen mit unvorhersehbaren Überraschungen. Eine unerwartete Brandausdehnung, ein Abbruch der Kommunikation aufgrund eines defekten Funkgerätes, ein versperrter Rückzugsweg, der eine Selbstrettung aus dem Fenster erforderlich macht oder simulieren das Erreichen der körperlichen Leistungsgrenzen. Trainiert wird nicht nur, was die Trupps im Gebäude machen können um die Situation in den Griff zu kriegen, sondern auch wie die Feuerwehrleute draußen am besten vorgehen, damit sie die in Not befindlichen Kameraden möglichst schnell und effizient aus der Gefahrenlage befreien.

 

Ein wenig stolz waren wir schon, als uns der auf Atemschutznotfälle spezialisierte Trainer einer befreundeten Feuerwehr für unser durchdachtes und zielorientiertes Vorgehen gelobt hat. Gelernt haben wir aber trotzdem viel, denn die erhaltenen Praxistipps und die Analyse von realen Atemschutzunfällen aus ganz Deutschland, sind unendlich wertvoll für jeden Einzelnen von uns.

 

Ein „Mayday, Mayday, Mayday…“ – so beginnt der standardisierte Funkspruch den jeder Feuerwehr-mann in einer Notfallsituation absetzt – will bei einem realen Einsatz wirklich niemand über Funk hören.

 

Viele Grüße.

Ihre Feuerwehr

 

Aktuelles

Ein ganz normales „Feuerwehr-Wochenende“?

 

Liebe Simmozheimerinnen, liebe Simmozheimer,

 

einige von Ihnen werden sich am Wochenende wohl gedacht haben: „Die habe ich doch vorher schon gesehen!“ - denn die Feuerwehr Simmozheim hatte am letzten Wochenende gleich mehrere „Einsätze“.

 

Am Freitagabend traf sich die Einsatzmannschaft zu einer Gefahrgut-Übung.

Übungsannahme war, dass durch einen Verladeunfall mehrere Fässer mit der explosiven und giftigen Chemikalie Methanol (Gefahrstoffnummer 1230) umgekippt und ausgelaufen sind. Unter größter Vorsicht und mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. Atemschutz, Aufbau einer weiträumigen Absperrung, Bereitstellung eines Rettungstrupps mit Atemschutz und „Wasser am Rohr“ wurde die Einsatzstelle erkundet und als Sofortmaßnahme die Kanalisation abgedichtet, damit der giftige Stoff nicht in das Abwassersystem gelangen konnte. Trotz aller Vorsicht kam es – gemäß Übungsplan - zu einer Explosion mit Brandfolge und der eingesetzte Angriffstrupp sank bewusstlos zu Boden. „Feuerwehrmann in Not“, das ist ein Szenario, dass bei jedem Gruppenführer Stress auslöst. In wenigen Augenblicken wurden bisher erteilten Einsatzaufträge verworfen und zwei Rettungstrupps haben sich, teilweise mit einer „Wasserwand“ vor sich, zu den beiden Kameraden vorgearbeitet und diese aus dem Gefahrenbereich gerettet.

Tolle Übung. Ein herzliches Dankeschön an die Fa. Schaal & Müller, die uns immer wieder sehr freundschaftlich auf ihrem Gelände die Durchführung spannender Übungen ermöglicht.

 

Kaum waren wir zurück im Feuerwehrhaus, die Fahrzeuge wieder einsatzbereit mit frischen Atemschutzgeräten und Schläuchen ausgerüstet, das Abendessen duftete schon im Backofen, da wurden wir um 20:51 Uhr zu einem realen Einsatz, einer Menschenrettung auf der B295, alarmiert. 4 Minuten später fanden wir an der Kreisgrenze zu Weil der Stadt einen gestürzten und schwer verletzten, unter der Leitplanke liegenden Motorradfahrer vor. Die Feuerwehr hat den Rettungsdienst bei der Stabilisierung und der Rettung des Motorradfahrers unterstützt, die Einsatzstelle in Minutenschnelle ausgeleuchtet, den Brandschutz sichergestellt und die Verkehrsabsicherung durchgeführt. In meiner Funktion als Kommandant war ich froh, dass wir nun über das neue Einsatzfahrzeug verfügen und der Aufbau der Beleuchtung dank dem neuen Lichtmast sehr schnell möglich ist, wir der Notärztin mit dem neuen tragbaren Akku-Lichtsystem sofort die Arbeitsbedingungen schaffen konnte, die sie während der Durchführung der Erstversorgungsmaßnahmen benötigt und wir mit der neuen Verkehrswarnanlage die B295 wirksam absichern konnten. Im Hinterkopf waren dabei Gedanken an zwei Feuerwehrkameraden aus Brandenburg, die wenige Tage zuvor bei einem Einsatz auf der A2 zu Tode gekommen sind, weil ein Fahrzeug in eine Einsatzstelle hineingefahren ist. Dem verletzen Motorradfahrer wünschen wir baldige Genesung!

 

Der anschließende Leberkäs im Feuerwehrhaus war dann gegen 23 Uhr doch etwas zu „well done“, wir haben es uns aber nicht nehmen lassen, über die Übung und den Einsatz zu reflektieren und den Abend kameradschaftlich ausklingen zu lassen.

 

Der Samstag stand dann ganz unter dem Zeichen, einen lieben Kameraden auf seinem Weg ins Eheglück zu begleiten. Das Brautpaar, Janina und Tobias, hatte sich gewünscht, mit einem Feuerwehrauto von der Kirche zum Empfang gefahren zu werden und so musste das HLF seine Qualitäten als „Hochzeitskutsche“ unter Beweis stellen. Geschmückt mit Blumen, einem „Just Married“ am Heck und den obligatorischen Klapperdosen an der Anhängerkupplung, ging es bei einem ersten Glas eisgekühlten Sekt und mit einem emotional sehr berührtem Brautpaar durch die Gemeinde. Dem jungen Paar wünschen wir eine wundervolle Zukunft und stets viel Glück (gerade jetzt!)

 

Aber nicht nur das Brautpaar hat sich das Ja-Wort gegeben. Ganz besonders gefreut hat mich an diesem Wochenende, dass ein weiterer Bürger „ja“ zur Feuerwehr gesagt hat, sich für den Schutz und die Hilfeleistung in unserer Gemeinde engagieren möchte und in die Einsatzmannschaft eingetreten ist. Herzlich willkommen, Etienne! Nachahmer sind natürlich gerne gesehen, schließlich ist es unsere Gemeinde und es sind unsere Mitbürger, Nachbarn und Freunde, denen es zu helfen gilt.

 

Herzliche Grüße von der Feuerwehr

 

Bernd Robertz, Kommandant

"Christoph 41 von Florian Simmozheim 19 kommen..."

 

Am Sonntag, den 23.07. besuchte eine kleine Abordnung der Jugendfeuerwehr Simmozheim mit ihren Betreuern die DRF Luftrettung in Leonberg.

Von Joachim Böttinger, der bereits mit der Einsatzabteilung im Februar ein Training zur Frühreanimation durchgeführt hatte, wurden die Jungs und Mädchen durch die Wache geführt. Sie erfuhren einiges über die Aufgaben, die das Team am Standort bewältigen muss. So fliegt der Hubschrauber im Schnitt zu etwa 3,5 Einsätzen täglich, in den Spitzenzeiten können das sogar 9-10 sein. Bei etwa 70 km Radius, die der Hubschrauber abdeckt, kommen so ganz schöne Strecken zusammen.

Außerdem lernten sie, dass der Hubschrauber nur von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang bei guter Sicht fliegen kann. Daher sind auch Einsätze bei starkem Nebel, Schneefall oder Gewitter nicht möglich.

Das Highlight der Führung war aber sicherlich der Rettungshubschrauber. Dieser fliegt mit 260 km/h die Einsätze, er ist hauptsächlich zur Erstrettung von schwerst verletzten Patienten zuständig. Nur in Ausnahmefällen übernimmt er auch Notverlegungen von einem Krankenhaus in das andere. Ganz vorsichtig wurde auch die technische Ausrüstung begutachtet. Alles ist im Hubschrauber platzsparend verstaut und besonders interessant war das Mini-Ultraschallgerät, das kaum größer wie eine Digitalkamera ist.

Gemeinsam folgte noch der Abschluss des Tages, bevor alle zu Hause von den tollen Erlebnissen berichten konnten.

Herzlichen Dank an Joachim Böttinger, der diesen spannenden Tag für uns gestaltet hat.

Hilfe … ein Mann ist unter einer schweren Palette eingeklemmt und hier brennt es!

 

So lautete die Meldung, die am Samstag, den 22. August 2017 um 16 Uhr über Notruf bei der Rettungsleitstelle Calw eingegangen ist. Zu Schaden gekommen ist aber erfreulicherweise niemand, denn es handelte sich um die jährlich stattfindende Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim, die in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Ortverband Calw durchgeführt wurde. Minuten nach dem Anruf waren drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes am Ort des Geschehens an der Hauptstraße eingetroffen.

 

Der technische Einsatzleiter, Arndt Soulier, fand eine Einsatzlage vor, bei der eine „Person“ – die Übungspuppe der Feuerwehr – unter einer schweren Holzpalette eingeklemmt war. Ursache war offenbar eine geplatzte Hydraulikleitung an der Hebevorrichtung eines Traktors. Dadurch war die Gabel des Traktors mitsamt der schweren Holzbox auf die Beine der „Person“ gefallen.

Das austretende Hydrauliköl war zudem an heiße Motorteile gelangt und hatte einen Brand an einem landwirtschaftlichen Gebäude entzündet. Für die beiden Löschgruppen der Feuerwehr bedeutete dies, dass parallel eine technische Hilfeleistung zur Befreiung der eingeklemmten Person und eine Brandbekämpfung durchgeführt werden mussten. Noch während die Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät die Holzpalette anhob, wurde die verletzte Person bereits durch die Helfer des Roten Kreuzes versorgt und stabilisiert.

Mitten in der Übung wurden dann Hilferufe aus der Scheuer wahrgenommen und ein weiterer Angriffstrupp musste unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung dorthin vordringen. Nach wenigen Minuten wurde auch der zuvor vor der Übungsleitung versteckte Kamerad der Jugendfeuerwehr gefunden, mit einem Tragetuch aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben.

 

Bei der anschließenden „Manöverkritik“ gab es von Einsatzleiter Soulier viel Lob für die bei hochsommerlichen Temperaturen durchgeschwitzten Einsatzkräfte. Auch Kommandant Bernd Robertz war mit der Übung sehr zufrieden. Jeder Einsatz und jede Übung sei anders und es gelte immer die Besonderheiten des Einzelfalls zu erkennen und zu berücksichtigen. Der Führungsprozess der Zug- und Gruppenführer habe sehr gut funktioniert, die notwendigen taktischen Entscheidungen wurden schnell und sicher getroffen, das Vorgehen der einzelnen Trupps war routiniert und professionell und die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst hat tadellos funktioniert.

 

Eine tolle Teamleistung, von der sich die Einsatzkräfte am Abend bei einem Lagerfeuer hinter dem Feuerwehrhaus und etwas „Kühlem“ wieder erholt haben.

 

Bilder der Übung finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr

 

Am Samstag, den 22.07. laden wir Sie zu unserer Hauptübung um 16.00 Uhr ein.

An einem landwirtschaftlichen Gebäude nahe der Hauptstraße / Ecke Rötestraße (Zufahrt zum Schützenhaus) ist in Folge eines technischen Defekts an einem landwirtschaftlichen Fahrzeug ein Brand ausgebrochen. Personen befinden sich dadurch in einer lebensbedrohlichen Lage.

Die Feuerwehr wird diese Personen aus dem Gefahrenbereich retten sowie die Brandbekämpfung durchführen. Die Übung wird unter realitätsnahen Bedingungen, also "mit Blaulicht" durchgeführt.

 

Interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer sind gerne willkommen und erhalten während der Übung Informationen über den Ablauf der Rettungsmaßnahmen.

Fahrzeugübergabe des neuen HLF 10

 

Das Wochenende vom 24. bis 25. Juni stand unter einem guten Stern: Das neue HLF 10 sollte seinen Segen erhalten und dieser Anlass wurde gebührend gefeiert.

Los ging es am Samstagabend mit einem Konzert der Coverband Jan Müller. Nicht nur die hohen Temperaturen an diesem Sommerabend, sondern auch die tolle Musik der Band mit einer Mischung aus Rock, Pop und Evergreens heizten die Fahrzeughalle auf. So war es kein Wunder, dass die Gäste sich mit leckeren Cocktails an der frischen Luft Abkühlung verschafften.

 

Nach einer für manche doch recht kurzen Nacht startete das Fest am Sonntag mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Die Gäste nahmen das alte Sprichwort, nachdem die Weißwurst das 12-Uhr-Läuten nicht hören darf, offensichtlich ernst, so schnell waren die Töpfe leer gegessen.

Die Kinder nahmen das Angebot, mit dem Feuerwehrauto durch den Ort zu fahren, gerne an und auch die Spielstraße der Jugendfeuerwehr bot eine willkommene Abkühlung.

Untermalt von den zünftigen Klängen des Musikverein Simmozheim ließen sich alle das gute Mittagessen schmecken.

 

Um 14 Uhr stand der Höhepunkt des Wochenendes an: Die festliche Übergabe und Segnung des neuen HLF 10.

Einigkeit zeigten der Bürgermeister Stefan Feigl und der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, der auch im Namen seines Landtagskollegen sprach, über die wichtige Rolle der Feuerwehr im gesellschaftlichen Leben. Der Kreisbrandmeister Hans-Georg Heide nannte das neue Fahrzeug ein "wichtiges Werkzeug" für den Schutz der Bevölkerung.

Nach der festlichen Überleitung durch den Musikverein Simmozheim führten die Pfarrerin Frau Roth, der Pastoralreferent Herr Scheu und Herr Hornung durch den ökumenischen Gottesdienst. In einem heiteren und zugleich doch ernsten Rollenspiel zeigten sie die Erschaffung des Feuerwehrmannes und am Ende des Gottesdienstes wurde das HLF 10 mit reichlich Weihwasser gesegnet.

Anschließend erfolgte die Schlüsselübergabe durch Herrn Bürgermeister Feigl an den Kommandanten Bernd Robertz, der ihn gleich an den Leiter des Fahrzeugausschusses, Reinhard Karl, weiterreichte. Dieser startete den Motor und ließ die Musik der Feuerwehren, die lauten Martinhörner, erklingen.

 

Anschließend hatten alle Besucher wieder die Gelegenheit, sich das HLF 10 genauestens anzusehen und ihre Fragen zu stellen. Und alle waren sich einig: Das Ergebnis der vielen Arbeit kann sich sehen lassen.

Wir möchten uns bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die das Fest durch ihren Einsatz möglich gemacht haben. Und natürlich auch herzlichen Dank an alle Gäste, die uns besucht haben.

 

Hier finden Sie eine Bildergalerie von der Fahrzeugübergabe.

 

Fahrzeugübergabe 24./25.06.2017

 

Bei der Fahrzeugübergabe am 24. und 25.06.2017 haben Sie die Gelegenheit, unser neues Fahrzeug kennenzulernen.

 

Wir starten am 24.06. um 20.00 Uhr mit Live-Musik von der Coverband Jan-Müller. Einlass ist ab 19.00 Uhr, alle unter 16 Jährigen erhalten nur zusammen mit einem Erziehungsberechtigten Eintritt.

 

Am Sonntag, den 25.06. beginnt der Tag ab 11.00 Uhr mit einem Weißwurst-Frühstück.

Um 14.00 Uhr findet dann die offizielle Segnung und Übergabe des neuen HLF 10 statt. Wir freuen uns, dass der Musikverein Simmozheim uns dabei musikalisch unterstützt.

Den ganzen Tag finden für Kinder ab 3 Jahren Fahrten mit einem Feuerwehrfahrzeug statt, außerdem hat die Jugendfeuerwehr für Ihre Kleinen eine Spielstraße vorbereitet.

Und natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Wir haben eine große Auswahl an Essen und Trinken, sowie auch wieder Kaffee und Kuchen für Sie vorbereitet.

 

Wir freuen uns, dieses Wochenende mit Ihnen zu feiern!

Es ist endlich da!

 

Am vergangenen Freitag, den 07.04.2017 brachten 7 Kameraden des Fahrzeugausschusses unser neues HLF 10 sicher vom Werk des Aufbauherstellers Bai in Brescia am Gardasee nach Simmozheim. Die zwei Tage davor verbrachten sie dort mit der Endabnahme im Werk, bei der alles am Fahrzeug überprüft wurde und vorhandene kleinere Mängel behoben wurden.

 

Natürlich waren auch alle anderen neugierig und wollten das neue Fahrzeug sehen und anfassen. Daher wurde es gleich am Samstag bei einer kleinen Feierstunde zusammen mit Herrn Bürgermeister Feigl, der Kämmerin Frau Meier und dem ehemaligen Bürgermeister Herrn Mayer von den Kameradinnen und Kameraden der Simmozheimer Wehr, der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung begrüßt.

 

Nach einer kurzen Rede des Leiters des Fahrzeugausschusses, Reinhard Karl, war es dann so weit: Aus der vernebelten Fahrzeugbox fuhr das neue HLF 10 auf den Hof. Nun war es Zeit, auf eine sichere Fahrt anzustoßen und endlich konnten alle es sich live anschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überall wurden die Auszüge herausgezogen, Geräte ausprobiert und natürlich wollte jeder auch einmal im Fahrzeug sitzen.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Woche, bei der zuerst die Maschinisten und dann die ganze Mannschaft bei zwei Sonderübungen in alles eingewiesen werden. Natürlich ist danach nicht Schluss, schließlich gibt es viel neues zu üben, daher werden auch in den nächsten Übungen alle in den richtigen Gebrauch der Geräte, Pumpen und Leitern eingewiesen.

Es ist soooo einfach, jeder kann es … wenn er nur will!

 

Die Feuerwehr Simmozheim nimmt an einem Auffrischungslehrgang für Notfall- und Reanimationsmaßnahmen bei Herz-Kreislauf-Stillstand teil

 

11 Feuerwehrfrauen und -männer der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim haben ihren Samstag-Vormittag geopfert und unter Leitung von Joachim Böttinger von der Akademie „15 Minuten fürs Überleben“ lebensrettende Sofortmaßnahmen trainiert.

Für die Feuerwehr gehört das natürlich zur regelmäßigen Ausbildung, da aber die ersten Minuten zwischen dem Notfallereignis und dem Eintreffen des medizinischen Rettungsdienstes über Leben und Tod entscheiden, sollte möglichst jeder Bürger die wenigen einfachen Handgriffe zur Frühreanimation durch Laien kennen. „Es ist wirklich kinderleicht und Jedermann kann das in 90 Minuten erlernen“, sagt Bernd Robertz, Kommandant der Feuerwehr.

 

 

 

„Warum soll gerade ich diese Technik erlernen?“ fragen Sie sich vielleicht. Bei einem Unfall sind doch auch noch andere Helfer am Ort. Joachim Böttinger, seit 37 Jahren im Notfall-Rettungsdienst tätig, sagt hierzu, dass die allermeisten lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Stillstände im familiären Umfeld zu verzeichnen sind. Wenn Sie die moderne Reanimationstechnik erlernen, tun Sie das weniger für den Unfall, an dem Sie möglicherweise zufällig als erstes vorbeikommen, sondern vielmehr für sich und Ihre Familie!

 

Feuerwehr und Rettungsdienst stellen immer wieder fest, dass potenzielle Helfer nicht eingreifen, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Hierzu gibt es eine einfache Feststellung: Die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinken ohne den Einsatz couragierter Ersthelfer mit jeder Minute um 10%. Alles ist besser, als Nichts zu tun! Und, die modernen Methoden der Laien-Reanimation sind im Vergleich zu früher deutlich einfacher geworden, sie sind auch ohne die als unhygienisch empfundene Mund-zu-Mund-Beatmung anzuwenden.

Der Tipp der Feuerwehr ist ebenso klar, Kommandant Robertz sagt: „Wenn Sie 90 Minuten investieren, können Sie damit möglicherweise „ein ganzes Leben“ schenken!“

 

Entsprechende Angebote finden Sie beispielsweise unter http://www.akademie-15-min.de/

 

Tag des Notrufs am 11.02.

 

Wussten Sie, dass die Notrufnummer in ganz Europa die 112 ist? Sie können sie überall vom Handy oder Telefon ohne Vorwahl wählen und müssen sich keine andere Nummer merken.

In vielen Ländern wird sie sogar mehrsprachig bedient, sodass Sie sich einfach auf Deutsch oder zumindest auf Englisch verständigen können.

 

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Flyer.

 

Bitte helfen Sie uns mit, die internationale Notrufnummer bekannter zu machen. Sie dient auch Ihrer Sicherheit!

 

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim - Rückblick

 

Am 21.01.2017 fand die Hauptversammlung der Freiwiligen Feuerwehr Simmozheim statt.

 

Nach der Begrüßung der Gäste sowie der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden blickte Kommandantin Stefanie Erdmann auf das mit 5 Einsätzen eher ruhige Jahr zurück.

Die Einsatzabteilung hatte am 31.12. insgesamt 35 Mitglieder und die Kommandantin rief ihre Anwesenden dazu auf, im Bekanntenkreis Werbung für die Feuerwehr zu machen.

Sie blickte auf die fünf Jahre als Wehrführerin zurück und bedankte sich bei allen, die sie in dieser Zeit unterstützt hatten.

 

Die nächsten Berichte waren die des Schriftführers und Kassiers. Der Schriftführer Bernd Robertz verlas die Niederschrift der letzten Hauptversammlung. Anschließend informierte der Kassier Christoph Gäckle über den Kassenstand und zeigte den Wirtschaftsplan für 2017 auf. Der Kassenprüfer Sven Linkenheil lobte die ordentliche und verständliche Kassenführung und empfahl die Entlastung.

 

Jugendleiter Michael Bahr stellte die vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vor. So war das vergangene Jahr geprägt von der Abnahme der Jugendflamme, außerdem hatten die Jugendlichen bei mehreren Sterfahrten teilgenommen.

 

Auch die Alterswehr war wieder untewegs, zum Beispiel bei Theaterbesuchen oder Lehrfahrten. Dies berichtete der Leiter der Alterswehr, Ernst Dittus.

 

Nach all den Berichten lobte der neue Bürgermeister Herr Feigl in seinem Grußwort die "herausragende, gemeinsame Teamleistung" der Feuerwehr. Er richtete einige Worte an die Kommandantin und überreichte ihr von der Gemeinde einen Präsentkorb.

Anschließend führte er die Entlastung der Funktionsträger durch.

 

Bei der anschließenden Wahl wurde Bernd Robertz fast einstimmig zum Kommandanten gewählt, Er bedankte sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden für die Wahl. Als neue Beisitzer wurden Christian Jetter, Florian Frey, Tobias Steinke und Stefanie Erdmann gewählt.

 

 

 

Unter Tagesordnungspunkt 6 wurden einige der Kameraden auf Grund der Dienstzeit und besuchter Lehrgänge befördert. Die Beförderung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau erhielten Stefan Haag, Chris Laich, Robin Mohr, Monika Wolff und Nicolai Wolff. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Daniel Erdmann, Pascal Schwarzer, Martin Spenke (in Abwesenheit) und Tobias Steinke ernannt.

 

Anschließend ergriffen der Stellvertretende Kommandant Arndt Soulier und Schriftführer Bernd Robertz das Wort und dankten Stefanie Erdmann für Ihre Zeit als Kommandantin. Sie überreichten ihr ein Präsent der Einsatzkräfte.

 

Die Kommandantin schloss die Hauptversammlung mit einem finnischen Sprichwort: "Wer ins kalte Wasser springt, landet in einem Meer der Möglichkeiten.

 

 

Einen Bericht der Hauptversammlung im Schwarzwälder Boten finden Sie hier.

NINA - Warn App des Bundes

 

Kennen Sie schon NINA? NINA ist die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, durch die Sie bei Notfällen, die Ihre Umgebung betreffen, eine Nachricht auf Ihr Smartphone erhalten.

 

Diese Warnungen werden zusätzlich zu den bekannten Rundfunkdurchsagen genutzt. Somit erhalten Sie sie auch, wenn sie gerade kein Radio hören.

 

Sie können auf der Startseite eine Liste von Orten anlegen, für die Sie aktuelle Nachrichten erhalten möchten. So sind Sie immer auf dem Aktuellen und erhalten auch entsprechende Verhaltenshinweise.

 

Es werden hier nicht nur die aktuellen Unwetterwarnungen eingestellt, sondern auch zum Beispiel, wenn in Ihrer Umgebung ein Brand mit einer großen Rauchentwicklung oder ein Gefahrgutunfall ist. Dann können Sie gleich reagieren und Fenster und Türen geschlossen halten.

 

Sind Sie neugierig geworden? Dann finden Sie hier noch weitere Informationen und die Möglichkeit, die App herunter zu laden.

Atemschutzweiterbildung in der Brandübungsanlage in Altensteig

 

Am Samstag, den 23.07. nahmen fünf Kameraden aus Simmozheim an der Atemschutzweiterbildung in der Brandübungsanlage in Altensteig teil.

 

In dieser Brandübungsanlage wird der Atemschutzeinsatz in einer realitätsnahen Umgebung geübt. Dazu wird die Anlage, die aus mehreren Containern besteht, mit Holz und Reisig befeuert. Im Inneren der Anlage herrschen dann ähliche Temperaturen und auch eine Verrauchung wie bei einem Brandeinsatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Trupps gehen in die verschiedenen Bereiche der Anlage vor und müssen beispielsweise eine Person aus dem Gebäude retten, ein Feuer löschen oder eine defekte Gasleitung reparieren.

Durch den Rauch werden diese Aufgaben natürlich erschwert und durch die Hitze zu einer Herausforderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anlage ist eine sehr gute Möglichkeit, in einer sicheren Umgebung das richtige Vorgehen in einem brennenden Haus zu trainieren. Alle Teilnehmer haben viele gute Tipps und Erfahrungen mitgenommen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei den Kameraden aus Altensteig, die die Anlage in den letzten Jahren aufgebaut haben und anderen Wehren die Möglichkeit geben, dort zu üben.

Herzlichen Dank auch für die sehr gute Ausbildung!

© Freiwillige Feuerwehr Simmozheim

Termine

20.11. 18.00 Uhr

Gruppenführer-weiterbildung

24.11. 19.00 Uhr

Übung

27.11. 18.00 Uhr

Übung

04.12. 19.00 Uhr

Übung

Einsatzabteilung

Jugendfeuerwehr

Alterswehr

Allgemein