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Aktuelles

Live Musik am 07.07. und Feuerwehrhocketse am 08.07.2018

 

Wir laden Sie herzlich zu uns ins Feuerwehrhaus ein!

 

Am 07.07. spielt ab 20.00 Uhr die Coverband ELA - Acoustic Rock unplugged in der Fahrzeughalle.

Einlass ist bereits ab 19.00 Uhr und der Eintritt kostet 7 € pro Person (Mindestalter 16 Jahre)

Freuen Sie sich auf tolle Live-Musik und leckere Cocktails.

Außerdem haben wir auch andere Getränke für Sie vorbereitet und falls Sie Hunger haben, können Sie Bratwürste, Saitenwürste mit Kartoffelsalat oder auch Käseweckle kaufen.

 

Bei unserer Feuerwehrhocketse am 08.07. beginnt der Tag um 11.00 Uhr mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück, das wieder vom Musikverein Simmozheim begleitet wird.

Anschließend können Sie sich auf Currywurst, Rote Würste, Steaks, Cevapcicci, Salatteller, Pommes, Pilz-Pfanne sowie Kaffee und Kuchen freuen.

Wir haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. So können Sie an unserem Feuerlöschtrainer üben, wie Sie selbst einen Brand löschen können und auch Ihre Kinder können in der Spielstraße der Jugendfeuerwehr ihr Können beweisen oder mit dem Feuerwehrauto mitfahren.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns!

 

Jahres-Hauptübung der Feuerwehr am Samstag, dem 16.06.2018 um 16 Uhr

 

„Feuer im Kindergarten“

 

Liebe Simmozheimerinnen,

liebe Simmozheimer,

 

eine Meldung wie „der Kindergarten brennt“ schreckt wohl jeden auf und lässt schlimmste Befürchtungen aufkommen.

Wir, die Freiwillige Feuerwehr Simmozheim, wollen dieses Szenario – gemeinsam mit Einheiten des Rettungsdienstes vom Deutschen Roten Kreuz - trainieren und laden Sie herzlich ein als Zuschauer dabei zu sein. Die Übung findet im Kindergarten „Schillerfalter“ in der Ostelsheimerstr. 28 (bei der Geissberghalle) statt. Ab 15:45 Uhr begrüßen wir Sie dort und informieren über die Ziele der Übung, den Ablauf und erläutern die laufenden Lösch- und Rettungsmassnahmen. Erstmalig werden Sie Gelegenheit haben, den laufenden Einsatzstellenfunk, über den die Fahrzeuge und die im Einsatz befindlichen Trupps kommunizieren, direkt mitzuhören. Sie bekommen draussen also live alles mit, was im Gebäude passiert und haben praktisch die gleichen Informationen wie der Einsatzleiter. Ebenso erlauben wir uns erstmalig, Ihnen gegen ein kleines Entgelt während der Übung ein kühles Getränk anzubieten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Ihre Freiw. Feuerwehr Simmozheim

Wir sind für SIE da und wollen IHNEN helfen!

 

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, ob es hell ist oder dunkel, kalt oder warm, regnet oder schneit. Aber, kommen wir zu Ihnen auch durch?

 

Bild: Freiw. Feuerwehr Simmozheim. Nachgestellte Szene

 

 

Bitte achten Sie beim Parken von Fahrzeugen darauf, dass Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit ungehindert passieren können!

Nach §12 Abs.1 StVO ist das Halten und Parken – auch ohne besondere Beschilderung – an engen und unübersichtlichen Stellen unzulässig. Eine Stelle gilt als eng, wenn die verbleibende Fahrbahn-breite weniger als 3,05 m beträgt (2,55 m max. Fahrzeugbreite der Einsatzfahrzeuge plus 25 cm links und rechts)!

 

Bitte bedenken Sie, auch SIE könnten unsere Hilfe einmal dringend benötigen!

 

Ihre Feuerwehr

 

 

Übung der Jugendfeuerwehr am 19.01.2018

 

Bei ihrer Übung am 19.01. machten sich die Jungs und Mädels der Jugendfeuerwehr auf den Weg zu einer Nachtwanderung. Start war am Feuerwehrhaus, weiter ging es über den Geißberg zum Hörnle.

Auf dem Hörnle-Parkplatz wärmten sich alles schließlich mit einem warmen Punsch, außerdem wartete eine kleine Stärkung in Form von Pizzaschnecken auf die fleißigen Wanderer. Vielen Dank an Doris dafür!

Anschließend ging es über die Steigstraße zurück in den Ort, einen Abstecher führte alle zum Stellvertretenden Kommandanten Arndt, um ihm Genesungswünsche zu überbringen.

Nach etwa eineinhalb Stunden kamen alle wieder gut am Feuerwehrhaus, dem Ziel der Wanderung, an.

Bild: Jugendfeuerwehr Simmozheim

Hauptversammlung der Kreisjungendfeuerwehr in Simmozheim

 

Am 02.02. fand in der Geißberghalle in Simmozheim die Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Calw statt.

Bürgermeister Stefan Feigl begrüßte als Hausherr die anwesenden Delegierten der Jugendfeuerwehren des Kreises. Er bedankte sich bei den Betreuern und Jugendleitern, die ihren Teil zur Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen beitragen. Er freute sich, dass sie zusätzlich zum Einsatzdienst auch die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses übernehmen. Auch die Jugendlichen lobte er, da sie Werte wie Solidarität und Kameradschaft ernst nehmen und somit ein guter Nachwuchs für die Einsatzabteilungen sind.

Der Simmozheimer Kommandant Bernd Robertz freute sich über die 23 Jugendfeuerwehren im Kreis, die keineswegs eine Selbstverständlichkeit sind, sondern ein Verdienst der Jugendleiter. Er sah darin aber auch eine Verpflichtung, denn die Jugendfeuerwehren sind eine wichtige Nachwuchsquelle für die Freiwilligen Feuerwehren.

Für den Kreisjugendleiter Michael Kern war es die erste Hauptversammlung, da er im Jahr zuvor neu gewählt wurde. Er freute sich, dass der Mitgliederstand in den Jugendfeuerwehren mit 592 Mädchen und Jungen konstant hoch war. Auch in den 3 Kindergruppen war der Stand mit 92 Mitgliedern nahezu gleich wie im Vorjahr. Er und sein Stellvertreter Enis Savanovic besuchten unter anderem einige Jugendfeuerwehren bei ihren Hauptversammlungen.

Schriftführer Frank Schnürle berichtete unter anderem über den mittlerweile Tradition gewordenen Besuch des Polarion, bei dem alle Jugendlichen viel Spaß hatten. Auch das Zeltlager war ein Highlight des Jahres. Das Kreiszeltlager war auch einer der Hauptpunkte auf der Abrechnung von Kassenwartin Stefanie Becker.

Thomas Welker, der Fachleiter für den Bereich Lager und Fahrten berichtete über die Planung und Durchführung dieses Zeltlagers. Die Vorbereitung dafür hatte bereits Ende 2016 begonnen, bis es dann schließlich im Juni 2017 feierlich mit der Entfachung des Lagerfeuers eröffnet wurde. Programmpunkte waren zum Beispiel Sportturniere, Ausflüge zum Nagolder Wasserturm, in Freibäder und in den Hochseilgarten sowie der Fahnenzug, der von Jubelrufen begleitet wurde. Am Samstag waren die Zelte auch für Besucher geöffnet, die fast den gesamten Fuhrpark der Feuerwehr Nagold, den Gerätewagen Atemschutz aus Calw sowie den Gefahrgutzug bestaunen konnten. Insgesamt waren alle der 263 Teilnehmer begeistert. Für 2019 ist das nächste Zeltlager in Altensteig geplant, in diesem Jahr soll im Sommer ein Ausflug in ein Freizeitbad oder einen Indoor-Spielpark durchgeführt werden.

Unter der Leitung des Dezernenten Dr. Joachim Bley konnte die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig beschlossen werden. Auch die anschließende Wiederwahl von Karlheinz Haisst zum Leiter der Raumschaft Enz/Albtal war einstimmig.

Dr. Bley betonte, dass das Freiwillige Feuerwehrwesen die einzige Pflichtaufgabe des Staates ist, die hauptsächlich von Freiwilligen durchgeführt wird. Er berichtete über Neuigkeiten im Kreis, so ist dort eine neue Feuerwehrwerkstatt in zentraler Lage im Kreis in Planung.

Der Leiter des Kreisfeuerwehrverbandes Calw, Klaus Ziegler, betonte nochmals, dass die Jugendfeuerwehr die Zukunft des Rettungs- und Hilfeleistungssystems ist. Dieses System sei überaus kostengünstig und effektiv. Für ihn war die gleichbleibende Mitgliederzahl ein großes Lob an die Betreuer, da in anderen Bereichen die Mitgliederzahlen immer mehr zurück gehen. Auch er lobte den Einsatz der 170 Betreuerinnen und Betreuer, die den Jugendfeuerwehrdienst zusätzlich zum Einsatzdienst betreuten.

Gerne gibt unser Jugendleiter Michael Bahr Ihnen weitere Informationen zur Jugendfeuerwehr in Simmozheim. Sie erreichen ihn unter der E-Mail Adresse dmbahr@gmx.de

 

 

 

 

Bericht der Hauptversammlung am 20.01.2018

 

Am 20.01.2018 fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim statt.

Bei seinem „Blick in den Rückspiegel“ war Kommandant Bernd Robertz stolz auf die weiter steigende Zahl der Einsatzkräfte, die bei 36 Mitgliedern liegt.

Das Jahr 2017 war mit 13 Einsätzen ein durchschnittliches Jahr, aber dennoch besuchten wieder viele Kameraden die angebotenen Lehrgänge. Auch die Übungsleistung, das heißt die Zahl der Anwesenden pro Übung, war 2017 besonders gut, was der sehr guten Übungsteilnahme und dem neuen Fahrzeug zu verdanken ist.

Der Rückblick in Bildern stellte zum einen die Einsätze der Wehr vor, aber auch Bilder aus den Übungen sowie der Brandübungsanlage Altensteig wurden gezeigt.

Der wichtigste Punkt für den Kommandanten waren jedoch die Menschen, die er exemplarisch am Ende seiner Präsentation zeigte.

 

In ihrem Bericht stellte die Schriftführerin Stefanie Erdmann die Aufgaben des Ausschusses vor. Sie gab auch einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten der Feuerwehr außerhalb des Übungs- und Einsatzdienstes, wie zum Beispiel der Fahrzeugübergabe und Dorfhocketse.

 

Kassier Christoph Gäckle konnte einen guten Kassenstand verzeichnen, was vor allem der Fahrzeugübergabe zu verdanken war. Er hofft für 2018 auf einen ähnlich erfolgreichen Tag der offenen Türe, da auf der Ausgabenseite ein Ausflug für die Kameradinnen und Kameraden geplant ist.

 

Michael Bahr, der Leiter der Jugendfeuerwehr, berichtete wieder von einem ereignisreichen Jahr. Neben dem Nachtumzug in Calw nahmen die Jugendlichen auch bei einer Skiausfahrt, zwei Hochzeiten und der Weihnachtsfeier teil. Ein toller Punkt war auch der Besuch der Luftrettung in Leonberg, bei dem der Rettungshubschrauber von nahem bestaunt werden konnte.

 

Der Leiter der Alterswehr, Ernst Dittus, übernahm den kulturellen Teil, da die Alterswehr im letzten Jahr an verschiedenen Aufführungen, Lehrfahrten und Besuchen der Gartenschau und des Gasometers teilgenommen hatte.

 

In seinem Grußwort bezeichnete Bürgermeister Stefan Feigl die engagierten Bürger als Kitt, der die Gesellschaft zusammen hält. Er freute sich auch über das Engagement der Jugendfeuerwehr, die die Zukunft der Feuerwehr sind. Ihnen kann man Sinn und Halt geben und zeigen, dass Engagement Spaß macht. Anschließend konnte er die einstimmige Entlastung der Funktionsträger verkünden.

 

Sven Linkenheil und Daniel Schilling wurden als Kassenprüfer wiedergewählt, anschließend standen die Ehrungen und Beförderungen an.

 

Susanne Steinhoff, Etienne Jourdan, Jan Läpple und der entschuldigte Marc Lechler wurden in die Einsatzabteilung aufgenommen.

Hannes Auwärter und Oliver Wolf wurden zum Feuerwehrmann befördert.

Rolf Erdmann, Martin Spenke und Anette Krießler wurden zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann befördert, sowie Christian Wittmann zum Löschmeister.

Günter Gerwig wurde auf eigenen Wunsch in die Alterswehr verabschiedet, und gleichzeitig wurde ihm für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr das Feuerwehrehrenkreuz in Silber überreicht.

Ernst Dittus und Hans-Peter Knobel erhielten ihre Urkunden für die Wiederwahl als Leiter der Alterswehr und dessen Stellvertreter.

Christian Jetter wurde als Stellvertretender Jugendleiter verabschiedet, Tobias Steinke als neuer Stellvertreter begrüßt. Auch Michael Bahr erhielt die Urkunde für die Wiederwahl als Jugendleiter, bei ihm Stand aber noch eine weitere Ehrung an: Für das 20-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr, das 15-jährige Jubiläum als Jugendleiter und das 25-jährige Dienstjubiläum hatte Bernd Robertz mit den Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr ein Video gedreht, das er dem gerührten Jugendleiter präsentierte. Anschließend übergab er Michael ebenfalls das Feuerwehrehrenkreuz in Silber.

 

Als Ausblick stellte Bernd Robertz die vier großen Themen „Mannschaftsstärke“, „Lernende Organisation“, „Fuhrpark 202X“ und „Einsatzvorbereitung vor. Zum einen müsse die Mannschaftsstärke weiter vor allem in der Tagesverfügbarkeit gestärkt werden. Zum anderen müssen diese Kräfte aber auch konstant fortgebildet sowie durch eine gute Einsatzvorbereitung geschult werden. Auch die technische Ausstattung müsse sich immer am aktuellen Stand der Technik orientieren, um einen sicheren und guten Einsatzablauf zu garantieren.

 

Zum Abschluss bedankte sich der Kommandant bei allen für ihre Hilfe und Unterstützung.

 

 

Atemschutznotfalltraining

 

 

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

 

normalerweise stehen Sie im Fokus unserer Bemühungen und der Schutz und die Hilfe für die Bürger hat oberste Priorität. Vergangenen Samstag haben wir Feuerwehrleute aber auch mal an uns gedacht und ein sogenanntes Atemschutznotfalltraining durchgeführt.

Was ist das, fragen Sie sich vielleicht? Die Feuerwehr legt aufgrund giftiger Brandgase bei jedem Brandeinsatz Atemschutz¬geräte an, d.h. die Feuerwehrleute atmen nicht die Umgebungsluft, sondern ausschließlich Luft aus der Flasche des Atemschutzgerätes, das sie auf dem Rücken tragen. Die Luft ist in der Flasche mit 300 bar komprimiert und reicht (abhängig von der körperlichen Belastung) etwa eine halbe Stunde. Atemschutzeinsätze gehören für die Feuerwehr zu den schwierigsten und gefährlichsten Einsätzen, insbesondere wenn diese in komplexen oder verwinkelten Häusern oder Kellern erforderlich sind. Neben der Belastung durch das Gewicht der Geräte, die die Trupps mitführen (zum Beispiel Atemschutzgerät, Brechstange, Wärmebildkamera), tragen Rauch, Wasserdampf und die Hitze im Brandraum nicht gerade zum Wohlbefinden der Kameraden bei. Größte Herausforderung ist die „Sicht“. Bei jedem Brand ist die Sicht mindestens stark eingeschränkt, in vielen Fällen sprechen wir von einer „Null-Sicht“. Wie sich das anfühlt? Probieren Sie es doch einfach mal aus! Schließen Sie Ihre Augen und gehen Sie einmal quer durch Ihre Wohnung. Das wird Ihnen sicherlich nicht schwerfallen, denn Sie kennen Ihre Wohnung ganz genau. Nun probieren Sie das Gleiche einmal in einer fremden Wohnung, von der sie nicht wissen, wie viele Zimmer diese hat und wie diese geschnitten sind, aus.

 

Bei dem Atemschutznotfalltraining rauben wir den Teilnehmern durch „blinde Masken“ oder starke Vernebelung mit Übungsrauch das wichtigste Sinnesorgan – die Augen – und bringen sie in Situationen mit unvorhersehbaren Überraschungen. Eine unerwartete Brandausdehnung, ein Abbruch der Kommunikation aufgrund eines defekten Funkgerätes, ein versperrter Rückzugsweg, der eine Selbstrettung aus dem Fenster erforderlich macht oder simulieren das Erreichen der körperlichen Leistungsgrenzen. Trainiert wird nicht nur, was die Trupps im Gebäude machen können um die Situation in den Griff zu kriegen, sondern auch wie die Feuerwehrleute draußen am besten vorgehen, damit sie die in Not befindlichen Kameraden möglichst schnell und effizient aus der Gefahrenlage befreien.

 

Ein wenig stolz waren wir schon, als uns der auf Atemschutznotfälle spezialisierte Trainer einer befreundeten Feuerwehr für unser durchdachtes und zielorientiertes Vorgehen gelobt hat. Gelernt haben wir aber trotzdem viel, denn die erhaltenen Praxistipps und die Analyse von realen Atemschutzunfällen aus ganz Deutschland, sind unendlich wertvoll für jeden Einzelnen von uns.

 

Ein „Mayday, Mayday, Mayday…“ – so beginnt der standardisierte Funkspruch den jeder Feuerwehr-mann in einer Notfallsituation absetzt – will bei einem realen Einsatz wirklich niemand über Funk hören.

 

Viele Grüße.

Ihre Feuerwehr

 

Ein ganz normales „Feuerwehr-Wochenende“?

 

Liebe Simmozheimerinnen, liebe Simmozheimer,

 

einige von Ihnen werden sich am Wochenende wohl gedacht haben: „Die habe ich doch vorher schon gesehen!“ - denn die Feuerwehr Simmozheim hatte am letzten Wochenende gleich mehrere „Einsätze“.

 

Am Freitagabend traf sich die Einsatzmannschaft zu einer Gefahrgut-Übung.

Übungsannahme war, dass durch einen Verladeunfall mehrere Fässer mit der explosiven und giftigen Chemikalie Methanol (Gefahrstoffnummer 1230) umgekippt und ausgelaufen sind. Unter größter Vorsicht und mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. Atemschutz, Aufbau einer weiträumigen Absperrung, Bereitstellung eines Rettungstrupps mit Atemschutz und „Wasser am Rohr“ wurde die Einsatzstelle erkundet und als Sofortmaßnahme die Kanalisation abgedichtet, damit der giftige Stoff nicht in das Abwassersystem gelangen konnte. Trotz aller Vorsicht kam es – gemäß Übungsplan - zu einer Explosion mit Brandfolge und der eingesetzte Angriffstrupp sank bewusstlos zu Boden. „Feuerwehrmann in Not“, das ist ein Szenario, dass bei jedem Gruppenführer Stress auslöst. In wenigen Augenblicken wurden bisher erteilten Einsatzaufträge verworfen und zwei Rettungstrupps haben sich, teilweise mit einer „Wasserwand“ vor sich, zu den beiden Kameraden vorgearbeitet und diese aus dem Gefahrenbereich gerettet.

Tolle Übung. Ein herzliches Dankeschön an die Fa. Schaal & Müller, die uns immer wieder sehr freundschaftlich auf ihrem Gelände die Durchführung spannender Übungen ermöglicht.

 

Kaum waren wir zurück im Feuerwehrhaus, die Fahrzeuge wieder einsatzbereit mit frischen Atemschutzgeräten und Schläuchen ausgerüstet, das Abendessen duftete schon im Backofen, da wurden wir um 20:51 Uhr zu einem realen Einsatz, einer Menschenrettung auf der B295, alarmiert. 4 Minuten später fanden wir an der Kreisgrenze zu Weil der Stadt einen gestürzten und schwer verletzten, unter der Leitplanke liegenden Motorradfahrer vor. Die Feuerwehr hat den Rettungsdienst bei der Stabilisierung und der Rettung des Motorradfahrers unterstützt, die Einsatzstelle in Minutenschnelle ausgeleuchtet, den Brandschutz sichergestellt und die Verkehrsabsicherung durchgeführt. In meiner Funktion als Kommandant war ich froh, dass wir nun über das neue Einsatzfahrzeug verfügen und der Aufbau der Beleuchtung dank dem neuen Lichtmast sehr schnell möglich ist, wir der Notärztin mit dem neuen tragbaren Akku-Lichtsystem sofort die Arbeitsbedingungen schaffen konnte, die sie während der Durchführung der Erstversorgungsmaßnahmen benötigt und wir mit der neuen Verkehrswarnanlage die B295 wirksam absichern konnten. Im Hinterkopf waren dabei Gedanken an zwei Feuerwehrkameraden aus Brandenburg, die wenige Tage zuvor bei einem Einsatz auf der A2 zu Tode gekommen sind, weil ein Fahrzeug in eine Einsatzstelle hineingefahren ist. Dem verletzen Motorradfahrer wünschen wir baldige Genesung!

 

Der anschließende Leberkäs im Feuerwehrhaus war dann gegen 23 Uhr doch etwas zu „well done“, wir haben es uns aber nicht nehmen lassen, über die Übung und den Einsatz zu reflektieren und den Abend kameradschaftlich ausklingen zu lassen.

 

Der Samstag stand dann ganz unter dem Zeichen, einen lieben Kameraden auf seinem Weg ins Eheglück zu begleiten. Das Brautpaar, Janina und Tobias, hatte sich gewünscht, mit einem Feuerwehrauto von der Kirche zum Empfang gefahren zu werden und so musste das HLF seine Qualitäten als „Hochzeitskutsche“ unter Beweis stellen. Geschmückt mit Blumen, einem „Just Married“ am Heck und den obligatorischen Klapperdosen an der Anhängerkupplung, ging es bei einem ersten Glas eisgekühlten Sekt und mit einem emotional sehr berührtem Brautpaar durch die Gemeinde. Dem jungen Paar wünschen wir eine wundervolle Zukunft und stets viel Glück (gerade jetzt!)

 

Aber nicht nur das Brautpaar hat sich das Ja-Wort gegeben. Ganz besonders gefreut hat mich an diesem Wochenende, dass ein weiterer Bürger „ja“ zur Feuerwehr gesagt hat, sich für den Schutz und die Hilfeleistung in unserer Gemeinde engagieren möchte und in die Einsatzmannschaft eingetreten ist. Herzlich willkommen, Etienne! Nachahmer sind natürlich gerne gesehen, schließlich ist es unsere Gemeinde und es sind unsere Mitbürger, Nachbarn und Freunde, denen es zu helfen gilt.

 

Herzliche Grüße von der Feuerwehr

 

Bernd Robertz, Kommandant

"Christoph 41 von Florian Simmozheim 19 kommen..."

 

Am Sonntag, den 23.07. besuchte eine kleine Abordnung der Jugendfeuerwehr Simmozheim mit ihren Betreuern die DRF Luftrettung in Leonberg.

Von Joachim Böttinger, der bereits mit der Einsatzabteilung im Februar ein Training zur Frühreanimation durchgeführt hatte, wurden die Jungs und Mädchen durch die Wache geführt. Sie erfuhren einiges über die Aufgaben, die das Team am Standort bewältigen muss. So fliegt der Hubschrauber im Schnitt zu etwa 3,5 Einsätzen täglich, in den Spitzenzeiten können das sogar 9-10 sein. Bei etwa 70 km Radius, die der Hubschrauber abdeckt, kommen so ganz schöne Strecken zusammen.

Außerdem lernten sie, dass der Hubschrauber nur von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang bei guter Sicht fliegen kann. Daher sind auch Einsätze bei starkem Nebel, Schneefall oder Gewitter nicht möglich.

Das Highlight der Führung war aber sicherlich der Rettungshubschrauber. Dieser fliegt mit 260 km/h die Einsätze, er ist hauptsächlich zur Erstrettung von schwerst verletzten Patienten zuständig. Nur in Ausnahmefällen übernimmt er auch Notverlegungen von einem Krankenhaus in das andere. Ganz vorsichtig wurde auch die technische Ausrüstung begutachtet. Alles ist im Hubschrauber platzsparend verstaut und besonders interessant war das Mini-Ultraschallgerät, das kaum größer wie eine Digitalkamera ist.

Gemeinsam folgte noch der Abschluss des Tages, bevor alle zu Hause von den tollen Erlebnissen berichten konnten.

Herzlichen Dank an Joachim Böttinger, der diesen spannenden Tag für uns gestaltet hat.

Hilfe … ein Mann ist unter einer schweren Palette eingeklemmt und hier brennt es!

 

So lautete die Meldung, die am Samstag, den 22. August 2017 um 16 Uhr über Notruf bei der Rettungsleitstelle Calw eingegangen ist. Zu Schaden gekommen ist aber erfreulicherweise niemand, denn es handelte sich um die jährlich stattfindende Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim, die in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Ortverband Calw durchgeführt wurde. Minuten nach dem Anruf waren drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes am Ort des Geschehens an der Hauptstraße eingetroffen.

 

Der technische Einsatzleiter, Arndt Soulier, fand eine Einsatzlage vor, bei der eine „Person“ – die Übungspuppe der Feuerwehr – unter einer schweren Holzpalette eingeklemmt war. Ursache war offenbar eine geplatzte Hydraulikleitung an der Hebevorrichtung eines Traktors. Dadurch war die Gabel des Traktors mitsamt der schweren Holzbox auf die Beine der „Person“ gefallen.

Das austretende Hydrauliköl war zudem an heiße Motorteile gelangt und hatte einen Brand an einem landwirtschaftlichen Gebäude entzündet. Für die beiden Löschgruppen der Feuerwehr bedeutete dies, dass parallel eine technische Hilfeleistung zur Befreiung der eingeklemmten Person und eine Brandbekämpfung durchgeführt werden mussten. Noch während die Feuerwehr mit schwerem Rettungsgerät die Holzpalette anhob, wurde die verletzte Person bereits durch die Helfer des Roten Kreuzes versorgt und stabilisiert.

Mitten in der Übung wurden dann Hilferufe aus der Scheuer wahrgenommen und ein weiterer Angriffstrupp musste unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung dorthin vordringen. Nach wenigen Minuten wurde auch der zuvor vor der Übungsleitung versteckte Kamerad der Jugendfeuerwehr gefunden, mit einem Tragetuch aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben.

 

Bei der anschließenden „Manöverkritik“ gab es von Einsatzleiter Soulier viel Lob für die bei hochsommerlichen Temperaturen durchgeschwitzten Einsatzkräfte. Auch Kommandant Bernd Robertz war mit der Übung sehr zufrieden. Jeder Einsatz und jede Übung sei anders und es gelte immer die Besonderheiten des Einzelfalls zu erkennen und zu berücksichtigen. Der Führungsprozess der Zug- und Gruppenführer habe sehr gut funktioniert, die notwendigen taktischen Entscheidungen wurden schnell und sicher getroffen, das Vorgehen der einzelnen Trupps war routiniert und professionell und die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst hat tadellos funktioniert.

 

Eine tolle Teamleistung, von der sich die Einsatzkräfte am Abend bei einem Lagerfeuer hinter dem Feuerwehrhaus und etwas „Kühlem“ wieder erholt haben.

 

Bilder der Übung finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr

 

Am Samstag, den 22.07. laden wir Sie zu unserer Hauptübung um 16.00 Uhr ein.

An einem landwirtschaftlichen Gebäude nahe der Hauptstraße / Ecke Rötestraße (Zufahrt zum Schützenhaus) ist in Folge eines technischen Defekts an einem landwirtschaftlichen Fahrzeug ein Brand ausgebrochen. Personen befinden sich dadurch in einer lebensbedrohlichen Lage.

Die Feuerwehr wird diese Personen aus dem Gefahrenbereich retten sowie die Brandbekämpfung durchführen. Die Übung wird unter realitätsnahen Bedingungen, also "mit Blaulicht" durchgeführt.

 

Interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer sind gerne willkommen und erhalten während der Übung Informationen über den Ablauf der Rettungsmaßnahmen.

Fahrzeugübergabe des neuen HLF 10

 

Das Wochenende vom 24. bis 25. Juni stand unter einem guten Stern: Das neue HLF 10 sollte seinen Segen erhalten und dieser Anlass wurde gebührend gefeiert.

Los ging es am Samstagabend mit einem Konzert der Coverband Jan Müller. Nicht nur die hohen Temperaturen an diesem Sommerabend, sondern auch die tolle Musik der Band mit einer Mischung aus Rock, Pop und Evergreens heizten die Fahrzeughalle auf. So war es kein Wunder, dass die Gäste sich mit leckeren Cocktails an der frischen Luft Abkühlung verschafften.

 

Nach einer für manche doch recht kurzen Nacht startete das Fest am Sonntag mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Die Gäste nahmen das alte Sprichwort, nachdem die Weißwurst das 12-Uhr-Läuten nicht hören darf, offensichtlich ernst, so schnell waren die Töpfe leer gegessen.

Die Kinder nahmen das Angebot, mit dem Feuerwehrauto durch den Ort zu fahren, gerne an und auch die Spielstraße der Jugendfeuerwehr bot eine willkommene Abkühlung.

Untermalt von den zünftigen Klängen des Musikverein Simmozheim ließen sich alle das gute Mittagessen schmecken.

 

Um 14 Uhr stand der Höhepunkt des Wochenendes an: Die festliche Übergabe und Segnung des neuen HLF 10.

Einigkeit zeigten der Bürgermeister Stefan Feigl und der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke, der auch im Namen seines Landtagskollegen sprach, über die wichtige Rolle der Feuerwehr im gesellschaftlichen Leben. Der Kreisbrandmeister Hans-Georg Heide nannte das neue Fahrzeug ein "wichtiges Werkzeug" für den Schutz der Bevölkerung.

Nach der festlichen Überleitung durch den Musikverein Simmozheim führten die Pfarrerin Frau Roth, der Pastoralreferent Herr Scheu und Herr Hornung durch den ökumenischen Gottesdienst. In einem heiteren und zugleich doch ernsten Rollenspiel zeigten sie die Erschaffung des Feuerwehrmannes und am Ende des Gottesdienstes wurde das HLF 10 mit reichlich Weihwasser gesegnet.

Anschließend erfolgte die Schlüsselübergabe durch Herrn Bürgermeister Feigl an den Kommandanten Bernd Robertz, der ihn gleich an den Leiter des Fahrzeugausschusses, Reinhard Karl, weiterreichte. Dieser startete den Motor und ließ die Musik der Feuerwehren, die lauten Martinhörner, erklingen.

 

Anschließend hatten alle Besucher wieder die Gelegenheit, sich das HLF 10 genauestens anzusehen und ihre Fragen zu stellen. Und alle waren sich einig: Das Ergebnis der vielen Arbeit kann sich sehen lassen.

Wir möchten uns bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, die das Fest durch ihren Einsatz möglich gemacht haben. Und natürlich auch herzlichen Dank an alle Gäste, die uns besucht haben.

 

Hier finden Sie eine Bildergalerie von der Fahrzeugübergabe.

 

Fahrzeugübergabe 24./25.06.2017

 

Bei der Fahrzeugübergabe am 24. und 25.06.2017 haben Sie die Gelegenheit, unser neues Fahrzeug kennenzulernen.

 

Wir starten am 24.06. um 20.00 Uhr mit Live-Musik von der Coverband Jan-Müller. Einlass ist ab 19.00 Uhr, alle unter 16 Jährigen erhalten nur zusammen mit einem Erziehungsberechtigten Eintritt.

 

Am Sonntag, den 25.06. beginnt der Tag ab 11.00 Uhr mit einem Weißwurst-Frühstück.

Um 14.00 Uhr findet dann die offizielle Segnung und Übergabe des neuen HLF 10 statt. Wir freuen uns, dass der Musikverein Simmozheim uns dabei musikalisch unterstützt.

Den ganzen Tag finden für Kinder ab 3 Jahren Fahrten mit einem Feuerwehrfahrzeug statt, außerdem hat die Jugendfeuerwehr für Ihre Kleinen eine Spielstraße vorbereitet.

Und natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Wir haben eine große Auswahl an Essen und Trinken, sowie auch wieder Kaffee und Kuchen für Sie vorbereitet.

 

Wir freuen uns, dieses Wochenende mit Ihnen zu feiern!

Es ist endlich da!

 

Am vergangenen Freitag, den 07.04.2017 brachten 7 Kameraden des Fahrzeugausschusses unser neues HLF 10 sicher vom Werk des Aufbauherstellers Bai in Brescia am Gardasee nach Simmozheim. Die zwei Tage davor verbrachten sie dort mit der Endabnahme im Werk, bei der alles am Fahrzeug überprüft wurde und vorhandene kleinere Mängel behoben wurden.

 

Natürlich waren auch alle anderen neugierig und wollten das neue Fahrzeug sehen und anfassen. Daher wurde es gleich am Samstag bei einer kleinen Feierstunde zusammen mit Herrn Bürgermeister Feigl, der Kämmerin Frau Meier und dem ehemaligen Bürgermeister Herrn Mayer von den Kameradinnen und Kameraden der Simmozheimer Wehr, der Jugendfeuerwehr und der Altersabteilung begrüßt.

 

Nach einer kurzen Rede des Leiters des Fahrzeugausschusses, Reinhard Karl, war es dann so weit: Aus der vernebelten Fahrzeugbox fuhr das neue HLF 10 auf den Hof. Nun war es Zeit, auf eine sichere Fahrt anzustoßen und endlich konnten alle es sich live anschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überall wurden die Auszüge herausgezogen, Geräte ausprobiert und natürlich wollte jeder auch einmal im Fahrzeug sitzen.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Woche, bei der zuerst die Maschinisten und dann die ganze Mannschaft bei zwei Sonderübungen in alles eingewiesen werden. Natürlich ist danach nicht Schluss, schließlich gibt es viel neues zu üben, daher werden auch in den nächsten Übungen alle in den richtigen Gebrauch der Geräte, Pumpen und Leitern eingewiesen.

Es ist soooo einfach, jeder kann es … wenn er nur will!

 

Die Feuerwehr Simmozheim nimmt an einem Auffrischungslehrgang für Notfall- und Reanimationsmaßnahmen bei Herz-Kreislauf-Stillstand teil

 

11 Feuerwehrfrauen und -männer der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim haben ihren Samstag-Vormittag geopfert und unter Leitung von Joachim Böttinger von der Akademie „15 Minuten fürs Überleben“ lebensrettende Sofortmaßnahmen trainiert.

Für die Feuerwehr gehört das natürlich zur regelmäßigen Ausbildung, da aber die ersten Minuten zwischen dem Notfallereignis und dem Eintreffen des medizinischen Rettungsdienstes über Leben und Tod entscheiden, sollte möglichst jeder Bürger die wenigen einfachen Handgriffe zur Frühreanimation durch Laien kennen. „Es ist wirklich kinderleicht und Jedermann kann das in 90 Minuten erlernen“, sagt Bernd Robertz, Kommandant der Feuerwehr.

 

 

 

„Warum soll gerade ich diese Technik erlernen?“ fragen Sie sich vielleicht. Bei einem Unfall sind doch auch noch andere Helfer am Ort. Joachim Böttinger, seit 37 Jahren im Notfall-Rettungsdienst tätig, sagt hierzu, dass die allermeisten lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Stillstände im familiären Umfeld zu verzeichnen sind. Wenn Sie die moderne Reanimationstechnik erlernen, tun Sie das weniger für den Unfall, an dem Sie möglicherweise zufällig als erstes vorbeikommen, sondern vielmehr für sich und Ihre Familie!

 

Feuerwehr und Rettungsdienst stellen immer wieder fest, dass potenzielle Helfer nicht eingreifen, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen. Hierzu gibt es eine einfache Feststellung: Die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sinken ohne den Einsatz couragierter Ersthelfer mit jeder Minute um 10%. Alles ist besser, als Nichts zu tun! Und, die modernen Methoden der Laien-Reanimation sind im Vergleich zu früher deutlich einfacher geworden, sie sind auch ohne die als unhygienisch empfundene Mund-zu-Mund-Beatmung anzuwenden.

Der Tipp der Feuerwehr ist ebenso klar, Kommandant Robertz sagt: „Wenn Sie 90 Minuten investieren, können Sie damit möglicherweise „ein ganzes Leben“ schenken!“

 

Entsprechende Angebote finden Sie beispielsweise unter http://www.akademie-15-min.de/

 

Tag des Notrufs am 11.02.

 

Wussten Sie, dass die Notrufnummer in ganz Europa die 112 ist? Sie können sie überall vom Handy oder Telefon ohne Vorwahl wählen und müssen sich keine andere Nummer merken.

In vielen Ländern wird sie sogar mehrsprachig bedient, sodass Sie sich einfach auf Deutsch oder zumindest auf Englisch verständigen können.

 

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Flyer.

 

Bitte helfen Sie uns mit, die internationale Notrufnummer bekannter zu machen. Sie dient auch Ihrer Sicherheit!

 

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim - Rückblick

 

Am 21.01.2017 fand die Hauptversammlung der Freiwiligen Feuerwehr Simmozheim statt.

 

Nach der Begrüßung der Gäste sowie der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden blickte Kommandantin Stefanie Erdmann auf das mit 5 Einsätzen eher ruhige Jahr zurück.

Die Einsatzabteilung hatte am 31.12. insgesamt 35 Mitglieder und die Kommandantin rief ihre Anwesenden dazu auf, im Bekanntenkreis Werbung für die Feuerwehr zu machen.

Sie blickte auf die fünf Jahre als Wehrführerin zurück und bedankte sich bei allen, die sie in dieser Zeit unterstützt hatten.

 

Die nächsten Berichte waren die des Schriftführers und Kassiers. Der Schriftführer Bernd Robertz verlas die Niederschrift der letzten Hauptversammlung. Anschließend informierte der Kassier Christoph Gäckle über den Kassenstand und zeigte den Wirtschaftsplan für 2017 auf. Der Kassenprüfer Sven Linkenheil lobte die ordentliche und verständliche Kassenführung und empfahl die Entlastung.

 

Jugendleiter Michael Bahr stellte die vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vor. So war das vergangene Jahr geprägt von der Abnahme der Jugendflamme, außerdem hatten die Jugendlichen bei mehreren Sterfahrten teilgenommen.

 

Auch die Alterswehr war wieder untewegs, zum Beispiel bei Theaterbesuchen oder Lehrfahrten. Dies berichtete der Leiter der Alterswehr, Ernst Dittus.

 

Nach all den Berichten lobte der neue Bürgermeister Herr Feigl in seinem Grußwort die "herausragende, gemeinsame Teamleistung" der Feuerwehr. Er richtete einige Worte an die Kommandantin und überreichte ihr von der Gemeinde einen Präsentkorb.

Anschließend führte er die Entlastung der Funktionsträger durch.

 

Bei der anschließenden Wahl wurde Bernd Robertz fast einstimmig zum Kommandanten gewählt, Er bedankte sich bei seinen Kameradinnen und Kameraden für die Wahl. Als neue Beisitzer wurden Christian Jetter, Florian Frey, Tobias Steinke und Stefanie Erdmann gewählt.

 

 

 

Unter Tagesordnungspunkt 6 wurden einige der Kameraden auf Grund der Dienstzeit und besuchter Lehrgänge befördert. Die Beförderung zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau erhielten Stefan Haag, Chris Laich, Robin Mohr, Monika Wolff und Nicolai Wolff. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Daniel Erdmann, Pascal Schwarzer, Martin Spenke (in Abwesenheit) und Tobias Steinke ernannt.

 

Anschließend ergriffen der Stellvertretende Kommandant Arndt Soulier und Schriftführer Bernd Robertz das Wort und dankten Stefanie Erdmann für Ihre Zeit als Kommandantin. Sie überreichten ihr ein Präsent der Einsatzkräfte.

 

Die Kommandantin schloss die Hauptversammlung mit einem finnischen Sprichwort: "Wer ins kalte Wasser springt, landet in einem Meer der Möglichkeiten.

 

 

Einen Bericht der Hauptversammlung im Schwarzwälder Boten finden Sie hier.

© Freiwillige Feuerwehr Simmozheim

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29.09.2018 19.00 Uhr

Maschinistenübung

01.10.2018 18.00 Uhr

Übung

08.10.2018 19.00 Uhr

Übung

09.10.2018 18.00 Uhr

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19.10.2018 19.00 Uhr

Übung

26.10.2018 19.00 Uhr

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