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Rückblick auf die Jubiläums-Hocketse am 21. und 22. September 2019

 

Am vergangenen Wochenende lockten ein tolles Rahmenprogramm und wunderschönes Wetter zahlreiche Gäste auf die Hocketse anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim.

Am 21. September erwarteten die Besucher zunächst gutes Essen und kühle Getränke auf dem mit alten Feuerwehrgeräten geschmückten Platz vor dem Feuerwehrhaus. Der Höhepunkt des Abends war für viele aber sicher die Entzündung des Jubiläums-Feuers. Begleitet durch die Trommler der Langhoorguggies aus Dachtel schritten der Kommandant Bernd Robertz, sein Stellvertreter Arndt Soulier, Jugendleiter Michael Bahr und der Leiter der Alterswehr Ernst Dittus an den andächtig schweigenden Gästen vorbei zum hoch aufgetürmten Holzstoß. Auf das Kommando des Kommandanten wurde dort dann das große Feuer entzündet, dessen Wärme die Gäste zu den Klängen der Guggenmusik der Langhoorguggies anschließend genießen konnten.


Auch der Sonntag begann mit Musik, der Musikverein begleitete das Weißwurstfrühstück im Feuerwehrhaus mit zünftigen Klängen und modernen Stücken.
Die vielen Gäste ließen sich das gute Essen schmecken und gönnten sich danach noch ein Stück leckeren Kuchen oder Torte, sodass sie zu den Grußworten des Bürgermeisters Stefan Feigl gut gestärkt waren. Der Bürgermeister dankte den Feuerwehrkameradinnen und –kameraden stellvertretend für die vielen Generationen vor ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz für die Allgemeinheit. Auch der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Klaus Ziegler lobte das ehrenamtliche Engagement über die letzten 150 Jahre, das oftmals größeren Schaden für den Ort verhindert hat.
Kommandant Bernd Robertz erinnerte an den Pionier der Feuerwehren, Carl Metz, der nicht nur mit seinem technischen Geschick die Vorreiter der heutigen Lösch- und Hubrettungsfahrzeuge konstruierte, sondern auch für die Gründung der ersten Feuerwehren verantwortlich war.
Immer mehr erwartungsvolle Kinderaugen blickten den Kommandanten bei seiner Rede an, sodass er zum für die Kleinen wichtigsten Punkt des Tages überleitete: der Verleihung der Preise für den Malwettbewerb. Tolle Preise gingen an die neuen kleinen Besitzer über, die ihre neuste Errungenschaft strahlend den wartenden Eltern und Großeltern zeigten.
Nicht entgehen ließen sich die Gäste auch die Blaulicht-Meile, auf der Vertreter der verschiedensten Hilfsorganisationen ihre Arbeit anschaulich vorstellten. So konnte man beim Verein „15 Minuten fürs Überleben“ seine Kenntnisse über die Wiederbelebung bei einem Wettbewerb unter Beweis stellen oder auffrischen, leckeres Popcorn und Tipps für die Erste Hilfe gab es beim DRK und beim THW konnte man sein Geschick beim Bedienen der Hebekissen zeigen. Mit Spannung wurden die Hunde der DRK-Rettungshundestaffel beim Überqueren des Parcours beobachtet und als Andenken konnte man dort auch seinen eigenen Rettungshund aus Plüsch erwerben. Bei den Feuerwehren aus Calw, Weil der Stadt und Renningen gab es die großen Fahrzeuge wie Drehleiter, Wechsellader-Fahrzeug und Rüstwagen zu erkunden und bestaunen und mit dem DLRG war gleich ein ganzes Rettungsboot angereist. Beim Infomobil der Polizei gab es viele Informationen über die „Falschen Polizisten“ und Tipps zum Schutz des eigenen Heims. Wem das alles noch nicht genug Nervenkitzel war, der konnte sich beim Kistenstapeln versuchen.

Am Ende des tollen Wochenendes waren sich alle einig: Was für ein tolles Fest!


Daher wollen wir uns bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern, den Kuchenspendern, Sponsoren, den Langhoorguggies, dem Musikverein und allen Hilfsorganisationen bedanken, die unser Jubiläum für uns unvergesslich gemacht haben.
Aber nicht zuletzt auch herzlichen Dank an die unzähligen Gäste! Wir sind überwältigt über die vielen Menschen, die an unserem Fest teilgenommen haben. Herzlichen Dank an alle!

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Gedanken des Feuerwehrkommandanten anlässlich des 150. Jahrestages des Bestehens der Feuerwehr Simmozheim am 18.September 2019

 

Wenn es heute brennt oder Menschen durch einen Unglücksfall in Not geraten, ist es eine Selbstverständlich­keit, dass binnen weniger Minuten die Feuerwehr mit einem Löschfahr­zeug, einem Lösch­zug, einem Lösch­zug­verband, mit Drehleiter oder Schlauchwagen oder Rüstwagen vor Ort ist und schnell, professionell und unbüro­kratisch hilft. Aber wie war das eigentlich früher? Früher, in einer Zeit, wo es noch keine Feuerwehr gab? In früheren Jahrhunderten ist es immer wieder zu verheerenden Stadtbränden gekommen. Ist irgendwo in einem Ort ein Brand ausgebrochen, war es keine Seltenheit, dass binnen weniger Stunden ganze Orte oder Stadtteile niedergebrannt sind. Den Bränden folgten oft Hungersnöte, weil oftmals das Vieh in den Ställen, das Saatgut in den Scheunen und die Geräte zum Bewirtschaften des Bodens mit abgebrannt sind.

 

Im Jahr 1818 ist dann in Mannheim - und unter den Eindrücken solcher Brände - ein Mann geboren worden und aufgewachsen, der bereits in jungen Jahren eine eigene Firma gegründet hat. Seine Berufsbezeichnung lautete „Mechanikus“ und sein Name war Carl Metz. Metz war ein hervor­ragen­der Ingenieur und hat seine Leidenschaft darin entdeckt, wirkungsvolle Feuerwehrgeräte zu erfinden und herzustellen. Bereits in den An­fängen des Brandschutzes in Deutschland haben die „Feuerlösch­pumpen von Carl Metz“ hohes Ansehen genossen und seine Firma hat sich später einen Weltruf erarbeitet. Aber Metz hat auch schnell erkannt, dass eine herausragende Technologie für einen wirkungs­vollen Brandschutz alleine noch nicht reicht. So war es dann wohl auch eine Fügung des Schick­sals, dass Carl Metz eines Tages den Karlsruher Stadtbaumeister Christian Hengst kennen­lernte. Auch Hengst wollte den Brandschutz weiterentwickeln und war zutiefst über­zeugt davon, dass man diesen „gut organisieren“ müsse und, dass die Bürger diesen „freiwillig“ machen müssen, weil die Nächstenhilfe eine Ehrenpflicht sei. 1846 gründet Hengst das Pompiercorps zu Durlach, dass ein Vorläufer der heutigen freiwilligen Feuerwehren war. Bereits im Jahr 1847 musste dieses Corps seine Leistungsfähigkeit bei einem dramatischen Einsatz, dem Brand des Großherzoglichen Hof­theaters zu Karlsruhe, am 28.Februar 1847 unter Beweis stellen. Das Pompiercorps um Christian Hengst beeindruckte die Öffent­lich­keit mit einer herausragende Organisation mit klaren Verant­wortlichkeiten und gut trainierten Abläufen, einer sehr guten technischen Ausstattung (z.B. der Feuerlöschspritze Nr. 2 von Carl Metz) und „Steigern“, die über Leitern auf die Dächer der Nachbar­ge­bäude aufgestiegen sind und von oben das Feuer geriegelt, also an einer weiteren Ausbreitung gehindert haben. Nach diesem Brand wurden überall in Deutschland Brandschutzcorps nach dem Durlacher Vorbild gegründet und am 19.November 1847 verwendete die Presse erstmaligen eine neue Vokabel: „Feuerwehr“!

 

In Simmozheim hat es nach diesem verheerenden Brand noch 22 Jahre gedauert, ehe man eine freiwillige Feuer­wehr ins Leben gerufen hat. Leider war auch in Simmozheim erst ein Brandereignis der Impuls für die Gründung der Feuerwehr. Es ist überliefert, dass am 18.September 1869 die Simmozheimer Mühle gebrannt hat und dies der Anlass zur Gründung der Feuerwehr war. Wir wissen nicht genau, was sich am 18.September an der alten Mühle zugetragen hat und ich kann nur mutmaßen, dass die Erlebnisse die Simmozheimer tief be­troffen gemacht haben müssen. Man hat nicht gesagt, man müsse „mal“ über die Gründung einer Feuerwehr nachdenken. Nein, noch am gleichen Tag haben sich 35 Simmozheimer Bürger für einen 6-jährigen Dienst in der Feuerwehr verpflichtet!    

                                                                                         

Ich habe großen Respekt vor denjenigen Bürgern, die sich damals zum Dienst in der Wehr ver­pflichtet haben oder die Gründung in anderer Funktion (z.B. als Ortsrat oder Ortsvorsteher) möglich gemacht haben. Etwas „Neues“ zu schaffen und zum Funktionieren zu bringen, ist niemals eine leichte Sache und erfordert immer höchstes Engagement und Disziplin. Ich habe großen Respekt vor den vielen Generationen von Feuerwehr­männern, die über viele Jahrzehnte hinweg den Brandschutz und die Hilfeleistung in Simmozheim sichergestellt haben. Ich bin überzeugt, dass jede Phase ihre Schwierigkeiten und Herausforderungen hatte, ich bin aber auch überzeugt, dass die Kameraden stets mit vollem Herzblut alles getan haben, um diese Herausforderungen zum Wohle der Bürger zu meistern. Ich treffe mit Respekt und Dankbarkeit die Kameraden der Altersabteilung, die bis vor wenigen Jahren die Feuerwehrpflichten wahrgenommen haben und meiner Generation eine funktio­nier­ende und leistungsfähige Feuerwehr übertragen haben. 37 Kameradinnen und Kameraden sind es aktuell, die in der Einsatzmannschaft aktiv sind. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, ob es hell ist oder dunkel, ob es kalt ist oder warm, ob regnet, stürm oder schneit. Ich weiß um ihre tiefe Verbundenheit mit Simmozheim und ihr beeindruckendes Committment, Mitbürgern in Not helfen zu wollen und das, liebe Leser, verdient höchsten Respekt und Anerkennung! 9 Mädchen und Jungen tragen heute noch die Uniform der Jugend­feuerwehr. Aber schon sehr bald werden den jungen Damen und Herren diese zu klein sein, sie werden in die Schutzkleidung der Einsatzmannschaft schlüpfen und ich bin überzeugt, auch sie werden mit der gleichen Motivation in Not geratenen Mitbürgern helfen und werden das Prinzip des ehrenamtlichen Feuerwehr­dienstes zum Wohle der Mitbürger in die künftigen Generationen tragen.

 

Sehr verehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Simmomzheim, wenn auch Sie sich für den Schutz und das Wohl der Menschen im Ort engagieren möchten, Sie anderen Menschen in Not­situation helfen möchten, Sie spannende Technik und nette Kameradinnen und Kameraden kennenlernen wollen, dann machen Sie doch bei uns mit! Vor 150 Jahren haben 35 Männer die Feuerwehr gegründet. Heute wären eine Handvoll neue Feuerwehrfrauen oder –männer sehr willkommen, um die Stärke der Einsatzmannschaft im 150. Jahr des Bestehens auf stabile „40+“ zu entwickeln.   

 

Als derzeitiger Kommandant der Feuerwehr bin ich stolz darauf, dieser Organisation eine Zeit lang vorstehen zu dürfen. Ich wünsche den Bürgern, der Gemeinde und natürlich der Feuerwehr Simmozheim, dass in den nächsten 150 Jahren möglichst wenige Unglücks­fälle passieren und,  dass die Bürger wie auch die Einsatzkräfte stets gesund und unversehrt bleiben mögen.

 

Simmozheim, den 18.September 2019

 

Bernd Robertz

Feuerwehrkommandant

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WICHTIGE ÄNDERUNG!


AUS ORGANISATORISCHEN GRÜNDEN FINDET DIE HAUPTÜBUNG ZUR ANGEKÜNDIGEN ZEIT IM GEBIET EULHARDT ZWISCHEN HAUPTRAßE UND SCHÜTZENHAUS STATT!



Waldbrand am Geißberg


So lautet die Übungsannahme für die Großübung, die die vier Feuerwehren des Gemeinde-verwaltungsverbands AGOS am 18. Mai 2019 in Simmozheim durchführen werden. Waldbrände sind eine gefährliche Sache und führen im In- und Ausland regelmäßig zu großen Personen- und Sachschäden. Waldbrände treten meist als sogenannter Bodenbrand (auch Lauffeuer genannt) oder als Vollfeuer (auch Kronenfeuer genannt) auf. Die Ausbreitungsgeschwindig-keit liegt durchschnittlich bei ca. 500 Metern pro Stunde, kann aber auch auf 1-2 km/h ansteigen. Den Feuerwehren landauf landab stehen bei Waldbränden ein „energiereicher“ Gegner gegenüber und es bedarf des Einsatzes vieler Feuerwehrleute und Einsatz­fahrzeuge, um einen Waldbrand zunächst an der weiteren Ausdehnung zu hindern und ihn dann später vollständig zu löschen. Die Brandstellen sind oft schlecht und nur mit gelände­fähigen Einsatzfahrzeugen zu erreichen und einen Hydrant wird man mitten im Wald natürlich auch nicht finden. Das Löschwasser muß insofern aufwendig mit wasserführenden Einsatz­fahrzeugen oder über lange Schlauchleitungen (mit Zwischenlöschpumpen) herangeführt werden.


Am 18. Mai nehmen wir an, dass sich ein Waldbrand nördlich der Simmozheimer Bebauung am „Geißberg“ gebildet hat und durch Winde außer Kontrolle zu geraten droht. Aufgrund der gemeldeten Lage und des Gefährdungspotenzials wird „Vollalarm“ für die Feuerwehren Simmozheim, Altheng­stett, Ostelsheim und Gechingen ausgelöst und rund 100 Einsatzkräfte werden mit bis zu 18 Einsatzfahrzeugen gegen den angenommen Brand ankämpfen.


Ziel der Übung ist unter anderem zu erkennen, ob die vier Feuerwehren des GVV mit den vorhandenen Einsatzmitteln eine angemessene Schlagkraft aufbauen können oder, ob im Ernstfall unmittelbar weitere Einheiten um­liegender Feuer­wehren hinzugezogen werden müssen. Es werden verschiedene Methoden zum Aufbau von Riegelstellungen, z.B. mit handgeführten Strahlrohren, mit Löschmonitoren oder mit sogenannten Hydroschildern ausprobiert und auch beim Aufbau der Wasserversorgung werden unterschiedliche Taktiken parallel zur Anwendung kommen.


Zuschauer aus nah und fern sind bei der Übung herzlich willkommen und werden gebeten, sich bis spätestens 16 Uhr 30 am Standort der TEL (Technischen Einsatzleitung) einzufinden.  Die TEL wird auf dem Wirtschaftsweg unterhalb des Wanderparkplatzes Geißberg (von der Merklinger Str. kommend) eingerichtet. Nach Erläuterung der angenommen Lage und des taktischen Vorgehens, erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte. Für das leibliche Wohl ist ein kleiner Getränkeverkauf organisiert. Zum Schutz der Natur werden die Einsatzkräfte nur am Rande des Waldes agieren und nicht mit Fahrzeugen in den Wald einfahren.

Ausblick auf ein spannendes Jahr bei der Feuerwehr Simmozheim


Schon an der Tagesordnung der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Simmozheim am 19.01.2019 konnte man erkennen, dass das Jahr 2019 kein gewöhnliches Jahr sein wird:

Schon vor seinem typischen „Blick in den Rückspiegel“ stellte Kommandant Bernd Robertz die Pläne für das 150jährige Jubiläum der Feuerwehr vor, laut denen es über das gesamte Jahr 2019 verteilt verschiedene Programmpunkte und Festivitäten geben wird. Als kleinen Vorgeschmack blendete er Bilder ein, die alt und neu auf eine schöne Art und Weise verbanden. Es wird einen Malwettbewerb für Kinder geben, die historische Feuerlöschspritze und alte Uniformen werden ebenso Teile des Festjahres sein wie neue Feuerwehrfahrzeuge, mit denen zum Beispiel Kistenstapeln angeboten wird. Auch das Feuer der alten Mühle, das vor 150 Jahren der Auslöser für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr war, wird eine große Rolle spielen.

Zum Abschluss seiner Vorausschau wurde feierlich der neue Schriftzug enthüllt, der die Wand des Mannschaftsraumes in Erinnerung an das 150jährige Bestehen der Feuerwehr ziert.


Bei seinem „Blick in den Rückspiegel“ stellte Bernd Robertz fest, dass das vergangene Jahr mit 14 Einsätzen ein durchschnittliches Einsatzjahr war. Neben eher kleinen Einsätzen wie einem Brand auf dem Spielplatz am Geißberg, einem Baum auf der Merklingerstraße und einer Ölspur auf der Hauptstraße wurde noch nebenbei eine „gute Tat“ getan, indem die Hand eines kleinen Mädchens von zwei Feuerwehrkameraden aus einer Lautsprecherbox befreit wurde. Etwas beunruhigend war für den Kommandanten jedoch, dass die Zahl der Unfälle auf der B295 im letzten Jahr deutlich angestiegen war, was sich auch Anfang des neuen Jahres fortzog. So waren bei einem Verkehrsunfall am 24.07.2019 drei Personen schwer verletzt worden und mussten durch die Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden.

Um bestmöglich auf solche Einsätze vorbereitet zu sein, besuchten wieder mehrere Kameradinnen und Kameraden Lehrgänge im Kreis und auf der Landesfeuerwehrschule. Die Truppmann I Ausbildung sowie den Sprechfunkerlehrgang schlossen Susanne Steinhoff, Marc Lechler, Tim Robertz, Richard Auwärter, Etienne Jourdan und Jan Läpple erfolgreich ab, Stefan Haag beendete die Truppmann II Ausbildung. Hannes Auwärter und Markus Wolff absolvierten den Atemschutzlehrgang, Stefan Haag und Susanne Steinhoff nahmen an einer Motorsägenausbildung teil. Auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal legten Christian Seeger die Prüfung zum Gruppenführer und Bernd Robertz zum Zugführer ab. Arndt Soulier besuchte ebenfalls dort eine Schulung zum Thema Recht für Kommandanten sowie Gefahren der Elektromobilität.

Sehr stolz war Bernd Robertz auch auf die in 2018 nochmals gestiegene Übungsbeteiligung, was er der guten Kameradschaft in der Wehr zuschrieb. In einer Bilderpräsentation blickte er auf das Jahr zurück, indem er die verschiedenen Übungen, die Brandschutzerziehung, die neue Feuerwehrsoftware, die Feuerwehrdrohne sowie das gemeinsame Gruppenbild der Feuerwehren im Gemeindeverwaltungsverband zeigte.


Die Schriftführerin Stefanie Goy fasste in ihrem Bericht die kameradschaftlichen Aktivitäten der Feuerwehr zusammen. So standen die Kameradinnen und Kameraden bei zwei Hochzeiten Spalier, das Feuerwehrfest war ebenfalls ein großer Programmpunkt auf dem Jahresplan und zum Abschluss des Jahres fand eine gemütliche Weihnachtsfeier statt. Ein Höhepunkt des Jahres war sicher auch der Ausflug der Feuerwehr nach Schwäbisch Hall, bei dem unter anderem das Hohenloher Freilandmuseum sowie das Sudhaus in Schwäbisch Hall besucht wurden, aber auch die Teamfähigkeit aller bei einer Bauernolympiade auf die Probe gestellt wurde.


Der Ausflug war auch ein größerer Punkt im Bericht des Kassierers Christoph Gäckle, dem gegenüber die Einnahmen aus der Maihocketse und der Feuerwehrhocketse standen. Durch die vielen Veranstaltungen im Rahmen des 150jährigen Jubiläums hofft er, im neuen Jahr einen Überschuss in der Kasse zu erwirtschaften. Die beiden Kassenprüfer Sven Linkenheil und Daniel Schilling bescheinigten wie immer eine einwandfreie Kassenführung.


Auch die Jugendfeuerwehr war im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv, was Jugendleiter Michael Bahr in seinem Jahresrückblick zeigte. Die fünf Jungen und sieben Mädchen besuchten neben den 18 Übungen unter anderem den Nachtumzug in Calw, nahmen an der Markungsputzede teil, waren Verletzte bei der Hauptübung der Einsatzabteilung, besuchten die Feuerwache 4 in Stuttgart und befreiten sich zum Abschluss des Jahres bei der Weihnachtsfeier aus einem sogenannten „Escape Room“

Gerührt waren alle von der Videobotschaft von Lucas Bahr, Sophia Wittmann und Jonas Schneider, die zum einen der Jugendfeuerwehr für die tolle Zeit dankten, sich aber auch auf die Zeit bei der Einsatzabteilung freuten, der sie am 1.2.2019 beitreten werden.


Günter Gerwig berichtete stellvertretend von den Aktivitäten der Alterswehr. Ein besonderer Punkt war wie jedes Jahr der Besuch des Theaters in Oberreichenbach, bei dem die Halle wie immer voll war, sodass es sogar ab diesem Jahr einen zusätzlichen Termin geben wird. Neben der Maiwanderung zum Hof Georgenau, einer Stadtführung und Besichtigung des Fernsehturmes in Stuttgart, des Ausfluges nach Bad Rippoldsau sowie einer Fahrt in die Pfalz gab es außerdem 6 Stammtische der Alterswehr, an denen die 11 Kameraden teilnahmen.


Bürgermeister Stefan Feigl freute sich in seinem Grußwort über die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und betonte, dass das Einsatzspektrum immer größere Anspruche an die Einsatzmannschaft stellt, demgegenüber sich ein großes Fachwissen durch die Vielzahl der Ausbildungen und Übungen befindet. Er betonte, dass die Gemeinde jederzeit hinter der Feuerwehr steht und sagte seine Unterstützung zum 150jährigen Jubiläum zu.

Gleichzeitig bat er die Anwesenden aber auch um ihre Unterstützung, denn es war ihm ein Anliegen, für den Einzelhandel in Simmozheim zu werben. Durch die Neugestaltung des Ortskernes ist es ein wichtiger Punkt, den Laden „Nah & Gut“ in der Ortsmitte zu erhalten. Es könnten alle beim Erhalt mithelfen, indem sie dort auch aktiv einkaufen gehen.

Anschließend konnte er die einstimmige Entlastung der Führung der Feuerwehr bescheinigen.


Klaus Ziegler, der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende, betonte bei seinem Grußwort, dass jede Ausbildung eine Möglichkeit ist, über den Tellerrand hinauszublicken und neue Menschen kennenzulernen. Er freute sich, dass dies in der neuen Landesfeuerwehrschule möglich ist, aber dort trotzdem noch eine Erweiterungsmaßnahme erforderlich ist, um der großen Zahl an benötigten Ausbildungsplätzen Herr zu werden.


Für weitere fünf Jahre wurde der Stellvertretende Kommandant Arndt Soulier fast einstimmig wiedergewählt und unterstützt somit weiterhin den Kommandanten bei seinen Aufgaben.

Als neuer Kamerad wurde Thomas Weil in die Einsatzabteilung aufgenommen.


Susanne Steinhoff, Tim Robertz, Marc Lechler, Etienne Jourdan, Jan Läpple und Richard Auwärter wurden zur Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann befördert, Christian Seeger zum Löschmeister und Bernd Robertz zum Brandmeister.

Für 15 Jahre bei der Feuerwehr wurden Daniel Erdmann, Florian Frey, Christian Jetter, Anette Krießler, Stefanie Goy, Sven Linkenheil, Martin Losik, Christian Wittmann und Tobias Steinke mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet. Für 25 Jahre wurde in Abwesenheit Klaus Nüssle geehrt.


Die Ziele für das neue Jahr sind laut Bernd Robertz, die Zahl der Mitglieder in der Einsatzabteilung zu steigern, um von den derzeit 36 Personen auf das gesetzte Ziel von 40 zu kommen.

Die gute Ausbildung und die Besprechung nach den Einsätzen sollen weiter fortgeführt werden, genauso wie die Erarbeitung verschiedener Einsatzschemata.

Bernd Robertz dankte allen für ihre Unterstützung und freute sich auf das kommende Jubiläumsjahr.



© Freiwillige Feuerwehr Simmozheim